Der zentrale Verkehrsknotenpunkt im Ortsteil Börnicke – die Kreuzung Chausseestraße / Ernst-Thälmann-Straße – stellt für viele Bürgerinnen und Bürger täglich ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Hier befinden sich unter anderem die einzigen öffentlichen Bushaltestellen des Ortsteils. Um den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, müssen Fußgängerinnen und Fußgänger den stark frequentierten Kreuzungsbereich, insbesondere zu den Berufsverkehrszeiten, teils mehrfach überqueren.
Gerade für Kinder, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Beeinträchtigungen ist die aktuelle Situation hochgefährlich. Die innerorts zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h wird häufig überschritten, zudem ist der Kreuzungsbereich schlecht einsehbar. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche aus Börnicke, die täglich mit dem ÖPNV zu Schulen in Bernau fahren müssen. Aus Sicht vieler Anwohner ist diese Verkehrssituation auf Dauer nicht tragbar. Bereits das Mobilitätskonzept 2030+ der Stadt empfiehlt eine Anpassung problematischer Knotenpunkte. Für die Kreuzung Chausseestraße / Ernst-Thälmann-Straße wird konkret vorgeschlagen, die Sichtbeziehungen durch kleinere Abbiegerradien zu verbessern und Haltelinien vorzuziehen.
Der nun eingereichte Antrag greift sowohl diese fachlichen Empfehlungen als auch die klaren Anliegen der Bürgerschaft in Börnicke sowie eine entsprechende Sachstandsmitteilung der Verwaltung auf. Ergänzend zur baulichen Umgestaltung soll die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs und/oder einer Lichtsignalanlage geprüft und umgesetzt werden. Die Stadtverwaltung soll beauftragt werden, gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde des Landkreis Barnim sowie dem zuständigen Straßenbaulastträger der L30 die notwendigen Schritte zur Verbesserung der Verkehrssicherheit einzuleiten.
Ziel ist ein klarer, sicherer und barrierearmer Verkehrsraum – damit alle Menschen in Börnicke, besonders die Jüngsten und Verletzlichsten, ihren Alltag ohne Angst bewältigen können. BVB / FREIE WÄHLER setzt sich entschlossen dafür ein, dass aus gefährlichen Stellen sichere Wege werden – für ein Börnicke, in dem Mobilität schützt statt gefährdet.
