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Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer an der Malzmühle

Aktuelles, Antrag, SVV Bernau

Die Fraktion BVB / FREIE WÄHLER Bernau setzt sich für eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit im Bereich der Malzmühle an der Bernauer Straße und Zepernicker Chaussee ein. Mit einem Antrag zur Stadtverordnetenversammlung fordert die Fraktion, die frühere Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h im Kurvenbereich wieder einzuführen und auf die angrenzenden Querungsbereiche auszuweiten.

Konkret soll die Stadtverwaltung beauftragt werden, gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung Panketal gegenüber der unteren Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Barnim auf eine entsprechende Regelung hinzuwirken. Neben dem eigentlichen Kurvenbereich sollen auch die Querung des Berlin-Usedom-Radwegs sowie die Haltestelle Zepernick-Malzmühle in den verkehrsberuhigten Abschnitt einbezogen werden.

Die bestehende Situation wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern seit Jahren als problematisch wahrgenommen. Bis zum Neubau der S-Bahn- und Fernbahnbrücke in den Jahren 2017 und 2018 galt an dieser Stelle eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h. Nach Abschluss der Bauarbeiten wurde diese jedoch aufgehoben.

Aus Sicht von BVB / FREIE WÄHLER ist diese Entscheidung heute nicht mehr nachvollziehbar. Gerade im Stadtteil Eichwerder leben zahlreiche Familien mit Kindern, die täglich auf sichere Schulwege angewiesen sind. Viele Schülerinnen und Schüler nutzen die Strecke auf dem Weg zur Grundschule am Blumenhag oder zur Tobias-Seiler-Oberschule. Hinzu kommt, dass sich unmittelbar hinter dem Kurvenbereich mit dem Berlin-Usedom-Radweg und der Bushaltestelle Zepernick, Malzmühle, zwei besonders sensible Querungsstellen befinden. Vor allem in den Morgen- und Nachmittagsstunden entstehen dort regelmäßig gefährliche Situationen für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrer. Besonders problematisch ist zudem, dass Bewohnerinnen und Bewohner des südöstlichen Teils von Eichwerder auf ihrem Weg nach Bernau keine alternative Querungsmöglichkeit haben. Da der Fußweg auf einer Straßenseite im Kurvenbereich endet, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die Straße an dieser Stelle zu überqueren.

BVB / FREIE WÄHLER verweist darauf, dass die Stadtverordnetenversammlung bereits mehrfach auf die Gefahrenlage aufmerksam gemacht und Verbesserungen eingefordert hat. Mit der erneuten Initiative soll nun eine konkrete Maßnahme umgesetzt werden, die ohne aufwendige bauliche Veränderungen zu einer spürbaren Erhöhung der Sicherheit beitragen kann.

„Verkehrssicherheit darf kein Glücksspiel sein. Wer zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Kindern unterwegs ist, muss Straßen sicher überqueren können. Eine angepasste Höchstgeschwindigkeit ist hier ein einfacher und wirkungsvoller Beitrag für mehr Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer“, erklärt Jan Bernatzki, Fraktionsvorsitzender von BVB / FREIE WÄHLER Bernau.

Es ist geplant, den Antrag in angepasster Form auch in die Gemeindevertretung Panketal durch unsere dortige Fraktion einzubringen.

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