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BVB / FREIE WÄHLER unterstützt Petition zum Erhalt der Bernauer Geburtsklinik und fordert mehr Engagement von Landespolitik

Gesundheit, Pressemitteilungen

BVB / FREIE WÄHLER unterstützt die von Bernauer Bürgern gestartete Petition zum Erhalt der Geburtshilfe und Gynäkologie am Bernauer Immanuel-Krankenhaus. Diese hat binnen kurzer Zeit bereits über 3.000 Unterschriften gesammelt und soll auf diesem Wege eine noch größere Reichweite erhalten. Deswegen wird sie auf den Kanälen von BVB / FREIE WÄHLER geteilt.

https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-der-geburtshilfe-und-gynaekologie-am-immanuel-klinikum-bernau

„Die Petition und die zahlreichen Bürgerzuschriften zeigen, dass das Thema die Menschen bewegt. Allen ist klar, dass die gesundheitliche Versorgung gerade in Bernau ausgebaut und nicht abgebaut werden muss“, so Péter Vida als Mitunterzeichner der Petition.

Zugleich weist BVB / FREIE WÄHLER darauf hin, dass das Immanuel-Klinikum auch als eine der Brandenburger Universitätskliniken fungiert. Schon deshalb ist die Landespolitik gefragt, ihr jede erdenkliche Unterstützung zuteilwerden zu lassen. Auch wenn die Medizinische Hochschule Brandenburg keine staatliche Einrichtung ist, erhält sie doch öffentliche Mittel und erfüllt einen Daseinsvorsorgeauftrag für die Allgemeinheit. Daher muss die Politik ein zusätzliches Interesse daran haben, den Standort mit all seinen Bereichen zu erhalten. „Deswegen ist es umso weniger nachvollziehbar, dass die Bernauer Landtagsabgeordneten von SPD, AfD und BSW nicht nur keinerlei parlamentarische Aktivitäten zur Rettung der Station entfaltet haben, sondern auch weiterhin zu dem massiven Problem schweigen“, so Jan Bernazki, Fraktionsvorsitzender von BVB / FREIE WÄHLER Bernau.

Denn zu beachten ist auch, dass das Immanuel-Klinikum mit der Kinderstation samt Kinderrettungsstelle über weitere, sehr fachkompetent besetzte Bereiche verfügt, die die nötige Expertise bündeln können. Dies und die Prüfung der Möglichkeiten zur Errichtung eines kommunalen Medizinischen Versorgungszentrums sollten gerade jetzt als Optionen in Betracht gezogen werden.

In den allermeisten Kliniken sind die Geburtsabteilungen bzw. Kreißsäle für sich genommen defizitär und der positive Gesamtertrag wird in der Regel durch Kardiologie und Chirurgie erzielt. „Gerade vor diesem Hintergrund braucht es eine Kraftanstrengung, denn Gesundheit darf nicht nur nach Kosten beurteilt werden, sondern vor allem nach Bedarf und Nutzen der Menschen“, so Péter Vida weiter.

Abschließend weist BVB / FREIE WÄHLER darauf hin, dass nach dem Geburtenknick zur Wende Anfang der 90er Jahre die Zahl der Geburten im Bernauer Krankenhaus sogar deutlich niedriger war als heute. Durch einen gemeinsamen Schulterschluss hat man damals durchgehalten und die Verbundwirkung der Geburtshilfe und Gynäkologie in den Mittelpunkt der Betrachtungen gestellt. Dies sollte auch jetzt das Ziel sein.

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